Collaborative Consumption – was mein ist, ist auch dein

Die meisten werden diesen Gedanken kennen: “Warum habe ich mir das gekauft, obwohl ich es eigentlich gar nicht benutze?”. Viele unserer alltäglichen Gebrauchsgegenstände werden kaum verwendet und die eben gestellte Frage ist durchaus berechtigt. Aber was kann man unternehmen, um das verborgene Potential selten genutzter Gegenstände freizusetzen.

Durch die fortschreitende digitale Vernetzung wird es möglich Geschäftsmodelle zu entwickeln, welche die Regeln in den unterschiedlichsten Bereichen neu festlegen. Eine Antriebskraft solcher grundlegenden (“game changing”) Veränderungen ist das Internet. Es bietet beispielsweise Entrepreneuren die Chance Marktplätze zu schaffen, die einen Austausch von Gütern und Dienstleistungen unter Privatpersonen (“peer-to-peer”) ermöglichen.

Die Webseite collaborativeconsumption.com hat es sich zu Aufgabe gemacht sich mit dieser Bewegung zu befassen und liefert interessante Informationen rund um das Thema.

Collaborative Consumption

Source: Collaborative Consumption

Beispiele für Peer-to-Peer Marktplätze in Deutschland kommen aus unterschiedlichen Bereichen wie beispielsweise der privaten Zimmervermietung (www.airbnb.com, www.9flats.com) oder der privaten Autovermietung (www.tamyca.de, www.autonetzer.de).

Auch Marktplätze, die es Nutzern ermöglichen gebrauchte Gegenstände weiter zu verkaufen sind im Trend. Neben den alt eingesessenen Auktionsplattformen wie ebay.de entstehen aktuell so genannte Re-Commerce Anbieter (www.momox.de, www.rebuy.de), die Second-Hand-Artikel wie Bücher, Games, Computer etc., direkt von Privatkunden über Ihre Online-Plattform ankaufen, um sie später weiter zu verkaufen. Auf diese Weise erhält der private Verkäufer nicht nur eine angemessene Vergütung für seinen ausrangierten Artikel, die Re-Commerce Plattform ermöglicht zudem eine nachhaltigere Nutzung des Artikels.

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Die Kamera für Minimalisten

“CLAP YOUR HANDS” ist eine Kamera für Foto-Nerds made in Tokyo.  Die Design Serie kommt in unterschiedlichen Farben und besticht durch das minimalistische Design der Form und der Funktionalität. Einfach einschalten und Shutter Knopf drücken, um Fotos oder Videos auf zu nehmen.

Kamera von Superheadz

Das aufgenommene Bildmaterial kann über die in der Kamera integrierte USB-Verbindung auf den Computer übertragen werden. Ein Kabel oder externen Adapter für das Laden der Batterien gibt es nicht - die Camera  einfach per USB an den Computer anschließen und laden.

Clap Your Hands Kamera

Zu kaufen gibt es die Kamera bei Superheadz im Online Store.

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Little Printer – druckt das eigene Micro-Magazin

Little Printer ist auf den ersten Blick ein anachronistisches Produkt. Ein lustiger, kleiner Drucker, der allerlei nutzerdefinierte Informationen aus dem Internet ausdrucken kann. Aber könnte man sich diese Informations-Feeds nicht auch einfach online abonnieren und auf seinem Smartphone lesen?

Man muss sich das System von Little Printer genauer ansehen, um dessen Komplexität zu erkennen.

Über eine kleine Receiver-Box, die über den eigenen Breitband-Router mit dem Internet verbunden wird, kommuniziert Little Printer kabellos mit der BERG Cloud, was die eigentliche Schaltzentrale des Systems ist. Hier werden die Inhalte von Publisher-Partnern gebündelt, kunden-individuelle Informations-Pakete zusammen gefügt, verarbeitet und schließlich an Little Printer versandt. Man braucht für die Nutzung des kleinen Druckers keinen Computer. Neben einer Internetverbindung reicht lediglich ein Smartphone, das über die BERG Cloud als eine Art Fernsteuerung genutzt werden kann.

Über sein Smartphone kann sich der Nutzer aus dem bestehenden Angebot an Inhalten sein individuelles Paket zusammen stellen. Um interessanten Content anbieten zu können, bestehen Kooperationen mit unterschiedlichen Online-Medienpartnern. Bei Bedarf können die Content-Pakete mehrmals täglich aktualisiert und automatisch runter geladen werden. Sie werden dann in einem ansprechenden Layout von Little Printer ausgedruckt – so erhält man als Nutzer sein eigenes, individuell gestaltetes und aktuelles Mini-Print-Magazin.

Laut BERG soll Little Printer noch 2012 erhältlich sein.

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SketchChair – entwirf dein individuelles Stück Möbel

Open, collective Innovation - Eine Demokratisierung von Möbel-Design durch das SketchChair Toolkit wird von den beiden Jungdesignern des Diatom Studio, mit Sitz in London und Lissabon, angestrebt. Dabei nutzen Sie die bereits existierenden Möglichkeiten im Bereich der digitalen Herstellungsprozesse, um individualisierte Designer-Stühle auch in großen Mengen herstellen zu lassen.

SketchChair - Stuhl Design

Somit greifen sie auch den Trend der Mass Customization auf, der bis jetzt vor allem im Textil-Bereich mit online Angeboten wie Spreadshirt.de oder Youtailor.de erfolgreich umgesetzt worden ist. Die Nachfrage vieler Kunden nach individuell gestaltbaren Produkten hat zur Entwicklung neuer, disruptiver Geschäftsmodelle geführt, die auf Grund ihrer robusten Prozesse die Vorteile und positiven Effekte der Massenproduktion nutzen können.

ScetchChair Stuhl Design

ScetchChair hat ein User-Interface entwickelt, das es dem Nutzer ermöglicht unterschieldiche Parameter beim Design eines Stuhls an die persönlichen Ansprüche an zu passen. Das so genannte “Scetching Interface” kann online auf der Website des Unternehmens erreicht und genutzt werden. Die beim Designprozess entstandenen Entwürfe können dann in beliebiger Anzahl umgesetzt werden. Die Blaupause des Entwurfs wird in einer Datenbank hinterlegt und wird anderen interessierten Nutzern zur Weiterbearbeitung oder Nutzung zur Verfügung gestellt. Dadurch soll eine umfangreiche Datenbank entstehen, die eine große Anzahl verschiedener Möbel-Designs enthalten soll. In den Worten von SketchChair soll so ein “open-source Ikea Store” entstehen.

Die Produktion der Möbelstücke wird nicht von Sketchchair übernommen. Das innovative Geschäftsmodell setzt hier auf Kooperationspartner für sämtliche Produktions- und Logistik-Prozesse. Die Online-Plattform Ponoko übernimmt die Rolle der “Möbel Fabrik”. Sämtliche Aufträge, die bei SketchChair eingehen, werden an Ponoko weiter geleitet. Ponoko organisiert im Folgenden die Produktion und den Vertrieb des Produkts. Somit lässt SketchChair immer “on-demand” produzieren. Der Vorteil für ScetchChair ist, dass werder Kapital in Maschinen noch in Inventar gebunden ist. Das Unternehmen hat lediglich einen Teil der Marge an Ponoko für Produktion und Vertrieb zu zahlen.

SketchChair.cc Prozess

Die Zerteilung der Wertschöpfungsketten verschiedenster Industrien in Ihre einzelnen Primäraktivitäten wird es zukünftig vielen weiteren Projekten ermöglichen, innovative Geschäftsmodelle im Bereich der Mass Customization umzusetzen. Man kann also gespannt sein, wie sich dieser Bereich weiter entwickeln wird.

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UP von Jawbone – gesünder leben durch Armband

Dieses Accessoire hat das Zeug dazu, ein Renner unter Wellness- und Fitness-Fanatikern zu werden. Laut der Herstellerfirma Jawbone soll das Gadget dabei helfen, ein gesünderes Leben zu führen.

Das UP ist ein schmales, elektronisches Armband mit dem unterschiedliche Aktivitäten automatisch aufgezeichnet werden. So können im Zusammenwirken mit einer kostenlosen iPhone App Aktivitäten wie Schritte, Entfernung, verbrannte Kalorien, Tempo und vieles mehr überwacht und ausgewertet werden.

UP Armband von Jawbone

Im Büro erinnert das UP Armband daran sich durch Bewegung in Schwung zu halten. Es können zeitliche Intervalle eingestellt werden, in denen sich das Arband durch Vibrationsalarm meldet und den Träger auffordert sich zu bewegen.

Auch während des Schlafs kann UP genutzt werden, um heraus zu finden, wann Leicht- bzw. Tiefschlafphasen eintreten. Durch leichtes vibrieren des Armbands wird man immer zum optimalen Zeitpunkt geweckt.

Zudem können laut Hersteller die Essgewohnheiten durch Verwendung von UP verbessert werden. So kann man mittels der App nach jeder Malzeit festhalten, wie man sich fühlt. Nach einer gewissen Verwendungszeit wird es dann möglich heraus zu filtern, welche Malzeiten besonders verträglich sind und das Wohlbefinden steigern.

Auch der Netzwerk und Competition Gedanke spielt bei UP eine Rolle. So kann man bei unterschieldichen Aufgaben gegeneinander antreten oder mit Freunden oder Familie kollaborieren.

Das Armband wird in 7 Farben erhältlich sein (Schwarz, Braun, dunkel Rot, helles Rot, Weiß, Silber und Blau). Bei den Größen kann zwischen Small, Medium und Large gewählt werden. Das Armband verfügt über einen integrierten Sensor der von einer Batterie versorgt wird, die das Armband mit Energie für bis zu 10 Tage versorgt. Aufgeladen wird das Band mit einem mitgelieferten USB Adapter. Dieses Kabel kann auch dafür verwendet werden das Armband mit dem iPhone zu synchronisieren.

UP Armband von Jawbone

Das UP Armband kann jetzt über den Onlineshop von Jawbone bestellt werden und kostet 99,99 €.

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Karibik und Martini

Wer träumt nicht davon – auf einer einsamen Insel in der Karibik inmitten tropischer Vegetation und mit dem Hintergrundrauschen des Meers den Sonnenuntergang bei einem Glas Martini genießen.

Um diese Vorstellung Wirklichkeit werden zu lassen, gibt es wohl nur wenige Destinationen die besser dieses karibische Klischee erfüllen könnten, als die französische Insel Saint-Barthélemy (oder auch St. Barths) in den Kleinen Antillen.

Ein besonderes und exklusives Hotel, das sich im Retro-Chic der 1950er Jahre präsentiert, ist das Hotel La Banane. Es besteht aus 9 individuell gestalteten Bungalows deren Einrichtung mit geschmackvollen Originalen der klassischen Moderne besticht.

Hotel La Banane, St. Barth

Das Hotel blickt auf eine bewegte Vergangenheit zurück und diente bereits in den 50er Jahren als Refugium bekannter Persönlichkeiten.

Hotel La Banane, St. Barths

Auch heute noch können Gäste diese besondere Atmosphere genießen. Dies sollte bei einem Frühstück unter Palmen am Pool auch nicht all zu schwer fallen.

Hotel La Banane, St. Barths

 

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GPS Schneebrille – Hightech für die Piste

Der Winter ist fast da und es kann sich nur noch um Tage handeln, bis der erste Schnee fällt. Für passionierte Wintersportler ist es also höchste Zeit, ihr Equipment durch zu checken, die Beläge zu wachsen und die Oberschenkelmuskulatur auf extreme Abfahrten vor zu bereiten. Und dann steht man auf dem Gipfel. Neuschnee und Wind peitschen einem ins Gesicht und Nebel reduziert die Sicht auf 25 Meter. Wer jetzt keine gute Schneebrille auf dem Kopf hat, kann eigentlich wieder mit der Bahn ins Tal fahren.

Für solche Momente hat die Firma ZEAL Optics vorgesorgt. Die neueste Entwicklung des Brillenherstellers ist eine Mischung aus Funktion, Style und technologischer Innovation.

Zeal Optics - Goggles Transcend

Zeal Optics | Goggle Transcend GPS

Ähnlich wie in einem Science-Fiction-Movie werden dem Fahrer auf die Innenseite der Gläser eine Reihe unterschiedlicher Werte, wie Temperatur, Höhe, zurückgelegte Strecke und gestoppte Zeit, mittels eines Head-Up-Displays, angezeigt. Laut Zeal Optics handelt es sich bei diesem Modell um die erste Schneebrille mit integrieter GPS-Technologie weltweit. Sie wurde in Zusammenarbeit mit der Technologie-Firma Recon Instruments entwickelt, die das GPS Mico Optics Display liefert. Die Brille verfügt zudem über eine eingebaute USB-Schnittstelle, die es ermöglicht die gespeicherten Fahrt-Daten auf einen externen Computer zu übertragen und so eine Reihe von Auswertungen vor zu nehmen. So ist es beispielsweise möglich, seine zurückgelegte Strecke auf Google Maps anzeigen zu lassen.

Ob die Integration der GPS-Technologie in eine Schneebrille Sinn macht, muss wohl jeder Ski- und Snowboard-Fahrer für sich selbst entscheiden. Auf jeden Fall ist dies ein Vorgeschmack darauf, wie zukünftig Tech-Produkte für Breitensportarten aussehen könnten.

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Track and Locate – der RFID Locator

Wie oft verlegt man alltägliche Gegenstände wie Schlüssel, Geldbeutel oder Smartphone – und das meist in den unpassendsten Situationen.

Bei der Suche kann jetzt ein stylisher RFID Locator verwendet werden. Designt von Chu Wang, Qiujin Kou, Qian Yin and Yonghua Zhang besteht der Locator aus zwei Teilen, dem Haupt-Terminal und dem Lokalisierungs-Aufkleber. Die Aufkleber werden einfach auf den gewünschten Gegenständen angebracht und mit dem Terminal synchronisiert. Wenn man nun einen der markierten Gegenstände nicht finden kann, wird dieser nach Aktivierung auf dem transparenten Display des Suchgeräts angezeigt.

Referenz: Yanko Design

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Scouting for Trends!

Neue Technologien, innovative Geschäftskonzepte, Fashion, Games, Tourismus und viele Themenbereiche mehr. Wir sind laufend auf der Suche nach den neuesten Trends und Innovationen und werden diese auf unserem Blog “CooleTrends.de” vorstellen.

Natürlich würden wir uns über Tipps von  Lesern freuen und hoffen auf einen regen Austausch interessanter Ideen!

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