Collaborative Consumption – was mein ist, ist auch dein

Die meisten werden diesen Gedanken kennen: „Warum habe ich mir das gekauft, obwohl ich es eigentlich nur sehr selten benutze?“. Viele unserer alltäglichen Gebrauchsgegenstände werden kaum verwendet und verstauben vergessen in ihren Verpackungen. Was kann also unternommen werden, um das verborgene Potential selten genutzter Gegenstände freizusetzen?

Durch die fortschreitende digitale Vernetzung wird es möglich Geschäftsmodelle zu entwickeln, welche die Regeln in den unterschiedlichsten Bereichen neu festlegen. Eine Antriebskraft solcher grundlegenden Veränderungen ist das Internet. Es bietet beispielsweise innovativen Unternehmern die Chance Marktplätze zu schaffen, die einen Austausch von Gütern und Dienstleistungen unter Privatpersonen („peer-to-peer“) ermöglichen.

Die Webseite collaborativeconsumption.com hat es sich zur Aufgabe gemacht sich mit dieser Bewegung zu befassen und liefert interessante Informationen rund um das Thema.

Collaborative Consumption

Source: Collaborative Consumption

Beispiele für Peer-to-Peer Marktplätze in Deutschland kommen aus unterschiedlichen Bereichen, wie beispielsweise der privaten Zimmervermietung (www.airbnb.com, www.9flats.com) oder der privaten Autovermietung (www.tamyca.de, www.autonetzer.de).

Auch Marktplätze, die es Nutzern ermöglichen gebrauchte Gegenstände weiter zu verkaufen sind im Trend. Neben den alt eingesessenen Auktionsplattformen wie ebay.de entstehen aktuell so genannte Re-Commerce Anbieter (www.momox.de, www.rebuy.de), die Second-Hand-Artikel wie Bücher, Games, Computer etc., direkt von Privatkunden über Ihre Online-Plattform ankaufen, um sie später weiter zu verkaufen. Auf diese Weise erhält der private Verkäufer nicht nur eine angemessene Vergütung für seinen ausrangierten Artikel, die Re-Commerce Plattform ermöglicht zudem eine nachhaltigere Nutzung des Artikels.

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